Tag des geweihten Lebens

(02.02.2026)

Die Kirche feiert am 2. Februar, am 40. Tag nach der Geburt Christi, das Fest „Darstellung des Herrn“ oder wie es traditionell auch heißt: das Fest „Mariä Lichtmess“. An diesem Fest wird der „Tag des geweihten Lebens“ begangen. Papst Johannes Paul II. hat diesen 1997 eingeführt, um die Wertschätzung von Orden und anderen Gemeinschaften geistlichen Lebens in der Kirche zu fördern. 

Am „Tag des geweihten Lebens“ soll – so Johannes Paul II. – auf „die Vielfältigkeit der Charismen des geweihten Lebens“ und die spezifische Präsenz von Ordensleuten in der Gemeinschaft der Gläubigen aufmerksam gemacht werden.

Zum 2. Februar, dem Tag des geweihten Lebens

Brief des vatikanischen Ordensdikasteriums an die Brüder und Schwestern des geweihten Lebens

Kurz vor dem Welttag des geweihten Lebens am 2. Februar hat das vatikanische Ordensdikasterium ein von der Leitung des Dikasteriums – Sr. Simona Brambilla MC, Angel F. Card. Artime SDB und Sr. Tiziana Merletti SFP – unterzeichnetes Schreiben veröffentlicht. Es ist an die „Brüder und Schwestern des geweihten Lebens“ gerichtet. Das Schreiben verbindet den Gedanken einer „Prophetie des Ausharrens“ mit Überlegungen zum Frieden. Dieser sei - so das Schreiben mit Bezug auf Papst Leo XIV., nicht abstrakte Utopie, sondern anspruchsvoller und alltäglicher „Weg, der Hören, Dialog, Geduld, Umkehr des Denkens und des Herzens sowie die Absage an die Logik der Macht des Stärkeren“ verlange. Das Schreiben steht hier auf der Internetseite des Ordensdikasteriums zur Verfügung.