Neuer Geschäftsführer am Klinikum St. Elisabeth Straubing

(16.01.2026)

Daniel Albus ist am 13. Januar im Klinikum St. Elisabeth als neuer Geschäftsführer feierlich begrüßt worden. Frater Rudolf Knopp, der Rechtsträgervertreter der Barmherzige Brüder Bayern KdöR und der Straubinger Oberbürgermeister Markus Pannermayr sprachen Begrüßungsworte.

Erfolg durch Gemeinschaftsleistung

Feierliche Begrüßung von Daniel Albus als neuer Geschäftsführer des Klinikums

Daniel Albus ist am Dienstagabend im Foyer des Klinikums St. Elisabeth als neuer Geschäftsführer feierlich begrüßt worden. Vertreter der verschiedenen Bereiche des Klinikums, des Krankenhausverbunds aus Regensburg, der Barmherzigen Brüder Bayern, des Stadtrats, der Stadtverwaltung und Oberbürgermeister Markus Pannermayr hießen Daniel Albus in seinem neuen Amt willkommen. Die Herausforderungen, vor denen die Kliniken in Deutschland derzeit stehen, könnten auch als Chancen verstanden werden, die genutzt werden sollten, sagte Albus und nannte vier entscheidende Bausteine für den weiteren Erfolg des Klinikums St. Elisabeth: gelebte Hospitalität, interdisziplinärer Dialog, Zusammenarbeit im Team und das Straubinger Miteinander.

Führung sei das ständige Hinterfragen des Bestehenden, sagte Christian Kuhl, Geschäftsführer des Krankenhausverbunds der Barmherzigen Brüder gemeinnützige Träger-GmbH, zu dem das Klinikum St. Elisabeth gehört. Das Klinikum sei nicht nur ein modernes Gebäude, sondern werde von einem inneren Kit zusammengehalten, der das ganze Haus trägt. Das gelte es zu erhalten und weiterzuentwickeln. Hier die richtigen Prioritäten zu setzen, sei nun die Aufgabe des neuen Geschäftsführers. „Obwohl viel getan ist, gibt es noch viel zu tun.“ Nicht die Hierarchie solle bei den anstehenden Entscheidungen den Ausschlag geben, sondern die beste Idee.

Viele Wünsche ins Gleichgewicht bringen

Frater Rudolf Knopp von den Barmherzigen Brüdern Bayern gebrauchte das Bild der Waage für die Aufgabe des neuen Geschäftsführers: Er müsse viele verschiedene Wünsche und Anforderungen in das richtige Gleichgewicht bringen. Auf Daniel Albus würden viele Herausforderungen warten. Dazu wünschte ihm Frater Rudolf viel Glück und gab ihm den guten Rat mit, sich gelegentlich selbst auf die Schulter zu klopfen, wenn er etwas erreicht hat. „Denn weiter oben wird die Luft immer dünner und die Zahl derer immer geringer, die einem auf die Schulter klopfen.“

Oberbürgermeister Markus Pannermayr betonte, dass der Gesundheitsbereich ein turbulentes Gewässer voller Herausforderungen und Unsicherheiten sei. Weil das Klinikum eine starke Gemeinschaft ist, in der gut ausgebildete Menschen arbeiten, die menschlich resilient genug sind, auch in schwierigen Zeiten zusammen zu stehen, dürfe man zuversichtlich in die Zukunft blicken. Dass der neue Geschäftsführer aus der Gemeinschaft des Klinikums herausgewachsen ist, sei ein gutes Zeichen, weil man sich schon kennt und er fachlich und menschlich bestens auf seine neue Aufgabe vorbereitet sei.

„Ein bisschen jung ist er schon“ habe er selbst oft zu hören bekommen, als er mit 36 Jahren zum Oberbürgermeister von Straubing gewählt wurde, sagte Pannermayr im Hinblick auf den ebenfalls sehr jungen neuen Klinikums-Geschäftsführer. „Mich hat das damals zeitweise genervt. Aber irgendwann kam der Tag, an dem mir auffiel, dass das schon lange keiner mehr gesagt hat. Und dann ist es mir abgegangen.“

Vom Trainee zum Geschäftsführer

„Ich freue mich sehr, dieses Haus mit seinen vielen kompetenten Mitarbeitern künftig leiten zu dürfen“, sagte Daniel Albus. Als er vor sechseinhalb Jahren als Trainee das Klinikum kennenlernte, habe er sich sofort in das angenehme Klima unter den Mitarbeitern verliebt. Viele personelle Veränderungen in den vergangenen Jahren hätten viel Kraft gekostet. Mit Bernhard Ameres als Verwaltungsdirektor und Severin Morell als dem neuen Klinikumsmanager solle das neue Direktorium des Klinikums nun wieder eine langfristige Kontinuität finden.

Die Veränderungen und Herausforderungen, die für die Krankenhäuser anstehen, seien enorm, sagte Albus: „Für mich sind Veränderungen immer Chancen, in denen man sich weiterentwickeln kann.“ Diese Chancen auch zu nutzen, sei für ihn das große Ziel in den nächsten Jahren. Das Klinikum habe in den vergangenen Jahren die Weichen richtig gestellt. Es gebe gute Gründe für das gute Ranking des Klinikums: „Das ist das Ergebnis der Arbeit von allen Mitarbeitenden im Haus.“„

Warum macht es mir so viel Freude, hier im Klinikum zu arbeiten?“, fragte sich Daniel Albus und nannte vier Erfolgsfaktoren: die gelebte und erlebbare Hospitalität, den interdisziplinären Dialog, die Zusammenarbeit im Team und das Straubinger Miteinander. Die Zeiten seien herausfordernd, aber diese vier Erfolgsfaktoren des Klinikums würden es zum Ort der Heilung und der Zuversicht machen.

Vor Veränderungen nicht verstecken

„Es liegt an uns, die Chancen zu ergreifen, und aus dem, was vor uns liegt, das Richtige herauszuholen“, sagte Albus. Wenn der starke Wind der Veränderung aufzieht, gebe es die einen, die sich im Keller verstecken und die anderen, die nach der Baugenehmigung für Windräder suchen. „Ich freue mich unheimlich auf meine Tätigkeit, eine Organisation leiten zu dürfen, mit Menschen zusammenarbeiten zu dürfen, und mit der Stadt Straubing einen starken Partner an der Seite zu wissen, der Herausforderungen als Chancen sieht und lieber Windräder baut, als sich im Keller zu verstecken.“

Als „Klinikphoniker“ sorgten Heike Fischer, Dr. Thomas Irlbeck, Dr. Regina Schnurrenberger und Mechthild Leibl unter der Leitung von Roland Brunner mit perfekt ausgewählten Stücken für vierstimmigen a-cappella-Chor und stimmungsvoller Musik für Geige und Klavier für die musikalische Umrahmung der Feierstunde, die mit einem Büfett und guten Gesprächen ausklang.

Quelle: Josef Unterholzner, Sraubinger Tagblatt vom 15.01.2026

FOTOS:

Begrüßungsfeier für den neuen Geschäftsführer des Klinikums St. Elisabeth (v.l.): Nicolas Kelly (Geschäftsführer Krankenhausverbund), Severin Morell (Klinikumsmanager), Bernhard Ameres (Verwaltungsdirektor), Frater Thomas Väth, Daniel Albus, Christian Kuhl (Geschäftsführer Krankenhausverbund), Frater Rudolf Knopp und Oberbürgermeister Markus Pannermayr. 

Die „Klinikphoniker“ (v.l.): Mechthild Leibl, Dr. Regina Schnurrenberger, Dr. Thomas Irlbeck und Roland Brunner.

Fotos: (c) Josef Unterholzner