Sie sind hier:  EinrichtungenHospizarbeit
Weitere Informationen:

Palliative-Care-Weiterbildung für Fachkräfte in der Behindertenhilfe

 

Mit der insgesamt 29 Tage (25 Kurs-, vier Praxistage) umfassenden Weiterbildung „Palliative Care für Fachkräfte in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung" wollen die Barmherzigen Brüder die Hospizidee und Palliativmedizin in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung implementieren. Dazu wurde in allen Einrichtungen ein Runder Tisch gebildet, der verschiedene Möglichkeiten eruierte, schwerstkranke und sterbende behinderte Menschen in ihrer letzten Phase innerhalb der Einrichtung zu begleiten und zu betreuen. In diesen Gremien wurde ein Grundcurriculum entwickelt, das als Grundlage für die Einarbeitung in die bestehende Basiskonzeption von Palliative-Care-Kursen für Pflegende in der Palliativmedizin diente.

Für die Weiterbildung der MitarbeiterInnen in Behinderteneinrichtungen wurde das Basiscurriculum ergänzt mit zusätzlichen Lehrinhalten, die die besonderen Bedürfnisse schwer kranker Menschen mit Behinderung berücksichtigen. Die Weiterbildung wendet sich an Heilerziehungspfleger, Erzieher, Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger und Sozialpädagogen im Gruppendienst. Sie wird von der Bayerischen Stiftung Hospiz gefördert.

Der nächste Weiterbildungskurs startet voraussichtlich 2010. Nähere Informationen beim Fortbildungsreferat der Barmherzigen Brüder in Kostenz.


Hospizarbeit/Palliativmedizin bei den Barmherzigen Brüdern



Palliativstation St. Johannes von Gott, Krankenhaus München

Palliativstation am Krankenhaus Regensburg

Johannes-Hospiz München

Verein zur Förderung des Johannes-Hospizes 

Verein zur Förderung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Regensburg und der Hospizarbeit

Download: Sonderausgabe Hospizarbeit der Zeitschrift Misericordia, Oktober 2006  (ca. 1 MB)

 

Die Barmherzigen Brüder versprechen neben den klassischen Gelübden Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit als viertes Gelübde Hospitalität. Das lässt sich mit Gastfreundschaft übersetzen. Die ganzheitliche Betreuung der Kranken bis hin zur würdigen Begleitung Sterbender gehört schon seit über 400 Jahren zum Programm des Ordens. Diese Haltung wurde im Wirken des Ordensstifters Johannes von Gott (1495 - 1550) grundgelegt.

Nach ihm wurde 1991 auch die erste Palliativstation in Bayern am Krankenhaus Barmherzige Brüder in München benannt: Palliativstation St. Johannes von Gott. Damit gehören die Barmherzigen Brüder zu den Pionieren der Hospizarbeit in Bayern. Im Oktober 2001 wurde am Krankenhaus Barmherzige Brüder in Regensburg eine weitere Palliativstation eröffnet.

Während auf einer Palliativstation die Verweildauer der Patienten von der medizinischen Notwendigkeit, zum Beispiel einer Schmerzbehandlung, abhängt, können die Bewohner eines stationären Hospizes ihr Leben dort zu Ende führen. Die Barmherzigen Brüder bauten deshalb in München ein "Stationäres Hospiz", das im Herbst 2004 bezogen wurde.

Zur ideellen und materiellen Unterstützung wurde bereits 1991 der Verein zur Förderung des Johannes-Hospizes in München gegründet. Die Barmherzigen Brüder sind außerdem neben dem Bayerischen Staat, dem Bayerischen Hospizverband und dem Christophorus-Hospizverein Gründungsmitglied der 1999 errichteten Bayerischen Stiftung Hospiz.

Beim Aufbau der Palliativstationen und der Hospizarbeit setzte der Orden von Anfang an auf die Vernetzung mit anderen Diensten. So ist die Palliativstation der Barmherzigen Brüder in München von Anfang an eng verknüpft mit dem Ambulanten Hospiz der Caritas und mit den Maltesern, die den Sozialdienst der Palliativstation finanzieren. Diese Partner begleiten und koordinieren auch den wichtigen Einsatz ehrenamtlichen Hospizhelfer.


Diese Seite: Seite drucken...drucken ... Seite weiterempfehlen...weiterempfehlen...      Zum:Zum Seitenanfang...Seitenanfang